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Tag: werkstattartigontour

Wo ich mal wieder Kind war

* Werbung unbeauftragt*

Ein Kindheitstraum wurde wahr: ich konnte meine kindliche Seite in Bällebädern, im Haribo-Goldbären-Raum und anderen Stationen ausleben.


Wo ich das machen konnte? Im „Supercandy Pop-Up Museum“ in Köln Ehrenfeld. Die Hauptzielgruppe dieser zeitlich begrenzten Ausstellung sind eigentlich Instagrammer, die DAS perfekte Influencer-Foto haben möchten. Das Konzept von Frank Karch (Geschäftsführer) ist für Deutschland neu, doch in den Staaten ist es schon erfolgreich erprobt. Dort gibt es z.B. ein Museum, in dem sich alle Rauminstallationen um das Thema „Eier“ drehen, es gibt auch eine Variante mit Eis. In Köln sind 20 begehbare Installationen auf 1.200 qm verteilt. Das Ganze soll an eine Kunstausstellung erinnern. Der Unterschied besteht darin, dass alles angefasst, verstellt bzw. betreten werden darf um dort der Selfie- bzw. Fotosucht zu frönen.



Als ich auf Instagram die Werbefotos gesehen habe, war mein erster Gedanke: da will ich hin. Ich wollte erleben, wie das so ist, wenn man auf der Jagd nach dem perfekten Foto ist. In meinem tiefsten Innern ging es aber nur darum: ich darf als Erwachsene endlich auch mal in ein Bällebad. Ich durfte wieder Kind sein und in den einzelnen Installationen spielen. Nebenbei sind noch ein paar coole Fotos entstanden. Meine Begleitung wurde irgendwann auch in den Bann dieses Museum gezogen.


In Köln dreht sich alles um Süßigkeiten. Deswegen ist auch einer der Sponsoren die Firma Haribo. Es gibt Stellen im Supercandy House, dort kann man kostenfrei der Bonbonsucht frönen. Im „Goldbären-Raum“ kann man sich mit dem kleinen Bären wunderbar in Szene setzen. Ich fand die Station mit den kleinen roten bzw. gelben Bärenvorhängen sehr genial.




Die nächste coole Aktion ist der „Fuji Instax-Raum“. Das ist der zweite große Sponsor des Pop-Up Museums. Es gibt mehrere Installationen, in der ich mich von einer Angestellten mit der Instax 9 fotografieren lassen konnte. Es wurden zwei Aufnahmen gemacht: eine durfte ich mitnehmen und eine verblieb im Museum. Ich habe mich für den rosa Teil mit dem Spruch entschieden. Er passt zu mir und ist eine wunderbare Erinnerung. Ich hatte meine Original Polaroid 600 mit dabei. Es gab in diesem Sommer eine pastellfarbene Sonderedition und somit konnte ich Bilder mit dem passenden Rahmen machen.





Der „Lakritz-Pool“ war für mich auch ein Highlight. Ich LIEBE Lakritz, so dass ich in dem 80 cm tiefen Pool mit 100.000 schwarzen Bällen einen Riesenspaß hatte. Die Schuhe aus und rein ins Vergnügen. Am Eingang wurde darauf hingewiesen, dass alles aus den Hosentaschen zu entfernen sei, da man im Bällchenbad verlorene Dinge so schnell nicht wiederfindet. Guter Rat!





Dies ist nur ein kleiner Teil der 20 Installationen, die zum Fotografieren einladen. Hier kommen noch ein paar Impressionen:







Noch bis zum 30.12.2018 kann man das Supercandy House in einer ehemaligen Druckerei in Köln-Ehrenfeld besuchen. Die Tickets gibt es nur online. Man kauft sich für eine bestimmte Einlasszeit ein Ticket und hat dann maximal zwei Stunden Zeit. Die reicht aber vollkommen aus, um alles zu nutzen. Es gibt Schminktische und Umkleidekabinen, um das volle Potential dieses Museums zu nutzen. Ach ja, um Urheberrechte muss sich keiner der Besucher Gedanken machen. Es gilt der Creative Commons Grundsatz: Alle, dort gemachten Fotos dürfen frei verwendet werden, auch zu kommerziellen Zwecken.

Mein Fazit: du willst mal etwas anderes erleben? Du möchtest deine kindliche Seite ausleben? Du liebst Pink auf deinen Bildern? Dann gehe dort hin und denke nicht darüber nach, was du machst. Halte es bildlich fest. Das können authentische oder auch gestellte Fotos werden. Auf jeden Fall eine super Erinnerung. Ob es für Influencer der richtige Platz ist? KEINE Ahnung…… Ich selber mag diese ganzen gestellten Fotos nicht. Sie entsprechen ja oft nicht der Realität. Das muss jede(r)für selbst entscheiden.

CrazyCreative 12.10.2018, 10.15 | (0/0) Kommentare | PL