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SpaceSafariRuhrgebiet

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Am 22. Juni 2019 hatten das Planetarium Bochum zusammen mit dem Besucherzentrum Hoheward zu einer SpaceSafariRuhrgebiet auf Instagram eingeladen. Christian und ich durften daran teilnehmen.


Begonnen hat unsere Safari im Planetarium Bochum.


Das Gebäude ist denkmalgeschützt und wurde am 06. November 1964 eröffnet. Das Zeiss Planetarium zählt zu den meistbesuchten Sternentheaters Europas. Letztes Jahr kamen 274.810 Besucher, die an 2356 Veranstaltungen teilnahmen. Das Repertoire umfasst astronomische, wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen. Wir bekamen Ausschnitte aus den Musikprogrammen zu sehen: zu Musik von z.B. Queen sah man 3D Grafiken, die durch die Kuppel schwebten. Es ist schon sehr beeindruckend und mitreißend, das Zusammenspiel aus visuellen und akustischen Eindrücken.

Sehr interessant ist auch, dass sich zwar die Technik im Planetarium geändert hat, aber die Einrichtung wie Fußböden und Teile der Möblierung weitestgehend so geblieben sind wie sie 1964 gebaut wurden. Im Umlauf kann man aktuelle Ausstellungen sehen.


Als Teilnehmer der SpaceSafariRuhrgebiet durften wir Dinge machen, die man als Besucher normalerweise nicht darf: während der Vorstellung fotografieren und umherlaufen, den Technikbereich betreten, und einen spannenden Blick hinter die Kuppel werfen. Das war für mich auch spannend. Ich dachte immer, die Projektionen werden auf eine Tuchkuppel geworfen. Weit gefehlt! Es ist eine mit Kunststoff beschichtete Loch-Aluminium-Kuppel. Auch durften wir die Verantwortlichen mit Fragen löchern.


Der erste Teil war schon super. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Reisebus sind wir auf dem Gelände der Zeche Ewald in Herten angekommen. Dort durften wir einen „hidden space“ besuchen, nämlich Schacht 7. Das Doppelbockgerüst dieses Gebäudes ist vom Zollverein Architekten Fritz Schupp.


Die gesamte Zechenanlage ist ca. 130 Jahre alt. Letzte Schicht war im April 2000. Das historische Gelände ist zum größten Teil aufgekauft um die „Motorworld Zeche Ewald/Ruhr“ entstehen zu lassen. Mehr Infos gibt es hier.

Hier kommen ein paar Impressionen von der Zeche Ewald:


Zum Schluss sind wir noch mit dem Bus (Gott sei Dank!) auf die Halde Hoheward gefahren. Dort befindet sich ein XXL Freiluftplanetarium auf zwei Plateaus. Dort kannst Du den Verlauf der Sonne und Gestirne am Tag wie auch in der Nacht verfolgen. Außerdem hast du einen phantastischen Blick über das Ruhrgebiet.






Mein Fazit: es war eine geniale Veranstaltung. Noch mal VIELEN DANK an die Veranstalter und das informative und beeindruckende Programm!!!

Ich habe mir jetzt auf jeden Fall vorgenommen, mal wieder ins Planetarium Bochum zu gehen. Übrigens, kannst Du auf die Halde auch mit Segways …

Text: Sigrid Wille

Fotos: Christian Graf, Sigrid Wille

 

CrazyCreative 01.07.2019, 12.11 | (0/0) Kommentare | PL

Die Bonustage sind zurück!

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Egal ob Du bestellen möchtest oder als Demo einsteigen willst, melde Dich bei mir. Für Fragen oder Anregungen stehe ich zur Verfügung.

CrazyCreative 01.07.2019, 08.54 | (0/0) Kommentare | PL

Erster Lötversuch

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Wie ich ja schon geschrieben habe, haben der Schatz und ich noch einen Workshop auf der „Maker Faire OWL“ besucht. Die Angebote waren zum Teil kostenfrei und zum Teil hat man zumindest die Materialkosten bezahlt.

Wir haben an dem Technikkurs vom Tekkietorium (Motto: Technik entsteht, Bit für Bit) aus Halle teilgenommen. Tekkietorium ist ein Projekt von jungen Menschen, die Elektronikbausätze und andere Technikdinge entwickeln. Da es noch ein kleines, eher privates Projekt ist, suchen sie noch Sponsoren.

In dem Technikkurs ging es darum, nach Anleitung, diverse technischen Teile an einer Platine festzulöten, damit am Ende ein Text über vier Leuchtplatten läuft. Es wurde ein ausgefallenes Namensschild.


Ich habe in meinem Leben noch nie gelötet, geschweige denn irgendwelche elektronischen Verbindungen zusammengesteckt. Mit der super bebilderten Anleitung, die wir mitbekommen haben, klappte es aber ganz gut. Das Material, was wir benötigten bekamen wir in einer kleinen Schale mit einer kurzen Einführung ins Löten. Los ging´s …


Der Start war bei mir etwas schwierig: irgendwie konnte ich eine der vier Leuchtplatten nicht in die Platine stecken. Selbst der Schatz, den ich zur Hilfe verpflichtet hatte, musste aufgeben. Da war ich ja kurz davor, das Ganze dem Standmitarbeiter in die Hand zu drücken und zu sagen: MACH FERTIG!!!!




Doch nachdem die Platte endlich befestig war, inklusive löten, ging alles recht flott. Die Anleitung musste man schon genau lesen, da Verbindungen genau nach Plan gesteckt und gelötet werden sollten. Nach einer knappen dreiviertel Stunde hatten wir es beide geschafft.


Es wurde nun noch die Batterie befestigt und das Erfolgserlebnis war zu sehen: Es liefen Zeichen über die Leuchtdioden. Schnell noch einen Text eingeben und schon war das außergewöhnliche Namensschild fertig.

Ich glaube aber, ich bleibe lieber bei Papier, Stempel und Wolle. War eine tolle Erfahrung. Die Bausätze kann man über Tekkietorium auch käuflich erwerben. Es gibt auch noch einen weiteren Bausatz. Das ist ein leuchtendes Herz.

Infos auf Tekkietorium

Text: Sigrid Wille

Fotos: Christian Graf, Sigrid Wille

CrazyCreative 03.06.2019, 20.20 | (0/0) Kommentare | PL

Maker Faire OWL

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Am Wochenende war die „Maker Faire OWL“ in Herford. Ich hatte zwei Eintrittskarten gewonnen und wir sind dann am Samstag dorthin gefahren. Ich hatte vorher schon viel über die „Maker Faire“ Veranstaltungen gelesen und war super neugierig, was ich dort sehen werde.


Veranstaltungsort war der alte Güterbahnhof in Herford. Er liegt zentral hinter dem Bahnhof und es steht eine große Parkplatzfläche zur Verfügung.



Bei der „Maker Faire“ handelt es sich um ein Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation. Der Ursprung ist in den Staaten zu finden. Dort heißt diese Veranstaltung „The Greatest Show (& Tell) on Earth“. Es ist eine Mischung aus Wissenschaftsmesse, Jahrmarkt und Workshops. Pro Jahr finden 375 „Maker Faires“ weltweit statt. Die Ausstellerstruktur besteht aus einer Mischung aus Wissenschafts-, Schüler- und Studentenprojekten plus Firmen und Vereinen.


Auf dieser Messe war ein Teil der Hallen dem Thema „Steampunk“ gewidmet. Bei diesem Thema geht es um Wissenschaft, Abenteuer und Romantik. Es geht darum, wie sich die Menschen um 1900 die Zukunft vorgestellt haben. Es gibt dazu einen alternativen Geschichtsverlauf. Allerdings ist in dieser Zukunft nicht Strom sondern Dampf, die treibende Kraft. Neben faszinierenden Kostümen gab es auch interessante Vehikel zu sehen.

Der Schatz und ich haben auf der „Maker Faire“ auch an einem Workshop teilgenommen. Doch dazu mehr im nächsten Blogbericht.

Weitere Infos zur Veranstaltung und den Ausstellern: Maker Faire

Text: Sigrid Wille

Fotos: Christian Graf, Sigrid Wille

CrazyCreative 03.06.2019, 13.00 | (0/0) Kommentare | PL

Scrapbooking Global Blog Hop


Ich nehme mal wieder an dem Blog Hop von der Facebook Gruppe Scrapbooking Global teil. Du kommst bestimmt gerade von Lisa Henderson 

Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Das Thema ist dieses Mal Flowers or Spring (Blumen oder Frühling). Die Idee dazu ist von Marijosee Gagnon.



Das ist so passend zu dem Designerpapier „Märchenhaftes Mosaik“. Das Papier wird es ab Juni im neuen Stampin Up Katalog geben.

Ich habe zwei Seiten dieses Papiers zerschnitten: einmal mit den Rosen und einmal mit den Vögeln.




Diese Einzelteile habe ich auf dem Layout neu arrangiert.

Als Untergrund habe ich flüsterweissen Farbkarton gewebt. Die Streifen sind 2cm breit.

Das gewebte Layout habe ich dann noch auf ein Blatt Designerpapier platziert. Das Muster ist zum Teil hochglänzend.

Der Stempel ist aus dem neuen Stempelset „Gänseblümchenglück“. Dieses Set wird auch im Juni im neuen Katalog erscheinen.

 


Nun schicke ich dich zu Danielle Bennenk 

 

Welcome to my blog. The theme ist „Flowers or Spring“. I decided to make a layout with new Designerpapier from Stampin Up. I cut out the roses and the birds, to use it as single elements. The rubberstamp is from a new rubberstamp set.


CrazyCreative 25.04.2019, 06.00 | (7/3) Kommentare (RSS) | PL

Neues Leben für eine Chipsdose

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Schon seit Jahren werden in der kreativen Szene ATCs (Artist Trading Cards) getauscht. Die Größe dieser kleinen Kärtchen ist 6,4 x 8,9cm. Die kleinen Kunstwerke werden bemalt, beklebt oder bestempelt. Als Vorbild gelten die Trading Cards, die Kinder für ihre Spiele nutzen. Diese haben zum Teil einen großen Wert, da sie manchmal auch rar sind. Hier ist ein Beispiel für ein StempelATC:

 

Seit letztem Frühjahr gibt es ein neues Format, das in der Stempler- bzw. Kreativenszene getauscht wird: ein 2,5inch großer gestalteter Kreis: ATCoins. Die folgenden Coins habe ich geschenkt bekommen:

 

Um diese gut aufbewahren zu können, habe ich eine kleine Chipsdose umfunktioniert.

 

Als erstes habe ich einen Schutz aus Sockenwolle gestrickt. Es handelt sich hier um 60 Maschen im Kreuzanschlag aufgenommen und dann in Runden ein kleines Bündchen (3R – 1Mre, 1Mli). Danach einfach nur rechte Maschen und am Ende habe ich nochmal 4 Runden als Bündchen gestrickt.

 


Innen habe ich die Dose mit dem Designerpapier „Gartenglück“ von Stampin Up ausgeschlagen.

 

Auf dem Deckel habe ich ein eigenes Coin platziert. Der Hase, ist aus demselben Designerpapier (wie oben) gestanzt.

 

Als letztes habe ich mit dem Alphabet Stanzbrett von We´r memory makers, die Buchstaben A, T und C gestanzt. Mit doppelseitigem Kleber habe ich diese nun auf die Dose geklebt.

 


Nun haben die ATCoins ein sicheres Zuhause und eine kleine Chipsdose hat eine neue Bestimmung bekommen.


CrazyCreative 10.04.2019, 11.13 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

DIY Strickblume

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Ich habe für meine selbst gestalteten Visitenkarten Papier mit einer Strickblume kombiniert. Ich wurde nun schon öfter gefragt, wie hast du die Blume gestrickt. Bisher kenne ich nur gehäkelte Varianten. Hier kommt endlich die Anleitung dazu:

Du benötigst einen Wollrest mit passenden Nadeln. 60 Maschen mit dem Kreuzanschlag aufnehmen.

Nun wird eine Reihe rechte Maschen und eine Reihe linke Maschen gestrickt.

In der dritten Reihe wird nach jeder sechsten Masche, die linke Nadel plus der darauf liegenden Maschen einmal um sich selbst gedreht.

 


Danach eine Reihe linke Maschen drüber stricken.

*  In der nächsten Reihe werden je zwei Maschen rechts zusammengestrickt. Am Ende dieser Reihe liegen noch 30 Maschen auf der Nadel.

Eine Reihe linke Maschen stricken.

 

Ab dem * die Reihen weiter so stricken, bis nur noch 2 Maschen auf der Nadel sind. Diese zwei werden mit einem langen Faden abgenommen. Nun einfach beide Seiten, die sich zu einander neigen zusammennähen.

 


Ich freue mich darauf deine Werke zu sehen. Verpasse deinem Bild den Hashtag #siggisblume und ich sehe eine bunte Wollblumenwiese im Netz.

 

Wie deine Blume wird, hängt von der Wollqualität ab, die du nutzt. Die Maschenzahl bleibt immer gleich, egal wie dünn oder dick dein Wollfaden ist.

Viel Spass!!!!

 

CrazyCreative 09.04.2019, 18.42 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

H + H in Köln - Teil 2

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Dieser Teil ist sehr Bilder lastig. Es geht mir weniger darum, welche Firma welches tolle neue Garn oder Utensil herausgebracht hat, sondern was kann alles mit Wolle, Stoff und anderen Materialien hergestellt werden. Es sind Dekostücke von

  • ggh Wolle
  • addi Nadeln,
  • Prym
  • Rhinetex,
  • Gütermann,
  • Schachenmayr,
  • Rowan,
  • MEZ Fabrics,
  • Gründl,
  • Pony Needles,
  • Madeira,
  • Union Knopf,
  • Katia,
  • Opal Wolle,
  • Scheepjes

und weiteren tollen Firmen zu sehen.

Lass Dich einfach inspirieren und wenn Fragen da sind, dann immer heraus damit!
































CrazyCreative 03.04.2019, 12.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

H + H in Köln - Teil 1

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Nun ist die Messe zwei Tage vorbei und ich bin immer noch geflasht ..., von den Treffen, den Infos und den Ideen, die ich erlebt und gesehen habe. Ich gehe schon seit mehreren Jahren zu dieser Veranstaltung und normalerweise auch nur einen Tag. Doch dieses Jahr hat es sich ergeben, dass ich Freitag und Samstag hingegangen bin. So habe ich ausgenutzt, an mehreren Workshops im „my creative living room“ teilzunehmen. Es wird zwei Blogbeiträge geben: der erste ist über die Seminare, die ich besucht habe und der zweite zeigt meine Eindrücke von den Messeausstellern.



Der erste Workshop, den ich am Freitag besucht habe, hieß:

„Viva Espadrilles: Kreiere den Kult-Schuh“


Es ging um die Espadrillesrohlinge, die von der Firma Prym erhältlich sind. Bei der Markteinführung vor einiger Zeit, gab es einen Wettbewerb, wo diese Sohlen gestaltet werden sollten. Damals habe ich mir überlegt, dass ich die Idee witzig finde und irgendwann mal testen möchte. Gedacht und nun endlich getan. Die Seminarleiterin Petra Kaufmann hatte einige tolle Beispiele dabei. Sie hat auch ein Buch zu dem Thema veröffentlicht. In den anderthalb Stunden sollte eine Espadrille-Schlappe gestaltet werden.


Wir bekamen eine Tüte, in der alle Zutaten für ein Paar Schuhe drin waren. Frau Kaufmann hatte schon einige Vorarbeit geleistet, damit wir direkt mit dem Verzieren starten konnten. Als erstes musste allerdings per Hand das Band für den Spann angenäht werden. Das ist der Teil mit der Fleißarbeit: kleine Stiche, so fest und gut platziert, dass der Faden im Bast verschwindet. Kleiner Tipp: bevor man den Rohling bearbeitet, sollte die Sohle mit viel Dampf abgebügelt werden (Einstellung: Baumwolle). Die Faser legen sich dadurch besser.



Das Verzieren war ein richtiger Spaß, allerdings war die Zeit im Workshop zu kurz, so dass ich nun den Rest zu Hause machen werde, damit ich ein fertiges Paar habe. Wobei ich beide Schlappen unterschiedlich gestalten werde.


Der nächste Workshop stand unter dem Thema:

„The art of Handlettering & Watercolouring“

Die Dozentinnen waren die Damen, die hinter „mayandberry“ in Bonn stecken. Sie haben ein Atelier, in dem sie Kurse geben oder Junggesellinenabschiede feiern.

Als erstes haben wir mit den Wasserfarben von Ecoline ein Banner gestaltet. Durch kleine Tricks, waren super schnell zwei Banner gezeichnet, die dann mit Wasserfarbe ausgemalt wurden. Ich war begeistert, die Farben sind sehr einfach in der Handhabung. Nach den Vorübungen im Bereich Zeichnen und Wasserfarben, ging es an das Handlettering. Aufgrund der Kürze der Zeit, haben wir das „False Lettering“ genutzt. Bei dem werden die Buchstaben vorgeschrieben und später mit einer dickeren Linie an bestimmten Stellen versehen. Der Grundsatz dazu ist: dünne Linie, wenn ich aufsteigend schreibe und dick, wenn der Strich nach unten geführt wird.





Das Oberthema der Messe war „Colouring your business“ und gemäß dem Motto, sollten wir ein Schild gestalten. Zu 80% habe ich es fertigbekommen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell ein kleines effektives Schild zu fertigen ist. Das ist wohl nicht das letzte gestaltete Werk mit Handlettering und Watercolour. Ich habe Blut geleckt.


Zum Schluss habe ich noch den Workshop

„Ran an den Knoten: Makramee-Schmuck“

besucht. Der Kurs wurde von Daniela Johannsenova („Maschenkunst“) gestaltet. Neben den üblichen geknüpften Blumenampeln hat sie auch einen Schmuckanhänger und einen kleinen Wandbehang gezeigt. Jetzt war es ja schon später, nämlich 16 Uhr und meine Konzentration liess stark nach. Das war der Kurs, auf den ich am meisten gespannt war. Ich finde, die neuen Makrameegarne und deren Farben einfach sehr schön. Außerdem nahm ich an, wir würden einen kleinen Anhänger gestalten, doch wir haben „nur“ Knoten geübt und das war mir leider zu wenig. Aber dieser superkurze Einblick hat mir gezeigt, dass mir dieses Knotenknüpfen gefällt. Stay tuned!



Der erste Messetag war für mich super anstrengend, aber so kreativ. Also fiel ich todmüde, aber glücklich, in den Sitz des ICE.

Im zweiten Teil kommen Eindrücke von der Messe und ihren Ausstellern.

CrazyCreative 02.04.2019, 12.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Stricklust oder Strickfrust!?!

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Das ist hier die Frage. Ich habe die letzten zwei Wochen immer mal wieder an einem Strickponcho gestrickt und das Ergebnis ist leider überhaupt nicht so geworden, wie es das Bild in der Anleitung versprochen hat.


Aber ich möchte gerne am Anfang beginnen: im September 2018 habe ich beim „Tag der Wolle“ vom OZ Verlag, zwei Knäuel Wolle inklusive Anleitung mitgenommen. Laut der Beschreibung sollten die beiden Bobbels für den Poncho reichen. Hätte ich mir an dem Abend schon mal die Anweisungen genauer angeschaut, wäre mir aufgefallen, dass die Wolle nicht reichen kann und dass die Strickschritte viel zu ungenau beschrieben sind.

Ich bin ja nun keine Anfängerin mehr, schließlich übe ich dieses Hobby nun schon seit der Pubertät aus. Diese ist nun auch schon ein paar Jährchen her. Also habe ich mir gedacht, das kriege ich schon hin.

Der Beginn war super und ging mir leicht von der Nadel. Schwierig wurde es dann, als ich mich dem Ende des ersten Knäuels näherte. Man soll ja so stricken, dass man mit Fadenende auch die letzte Masche abgekettet hat. Wer schon länger strickt, weiß, dass es richtig schwierig ist, genau den Punkt zu erwischen, wann man mit dem Abketten beginnen sollte. Es kam wie es kommen musste, ich verpasste diesen Punkt und kam überhaupt nicht hin. Somit durfte ich das erste Mal ribbeln. Gott sei Dank, war es eine Wolle, die einem das Ribbeln auch verzeiht. Beim zweiten Versuch blieb dann doch noch ein wenig Wolle übrig. Was ich jetzt nicht schlecht fand, so hätte ich noch etwas Material, um die beiden Ponchoteile zusammen zu nähen.

Frisch ans Werk und das zweite Teil gestrickt. Tja, das erste Problem war schon, das die Wolle zweimal gerissen ist und ich wieder neu ansetzen musste. Das bedeutet, bei einer genau eingeplanten Lauflänge, das auf einmal cm weg waren, die ja eigentlich zum Stricken gedacht waren. Nun wusste ich ja, wie lang das Strickstück ungefähr sein musste, um mit dem Abketten zu beginnen. Auch hier blieb ein wenig Wolle übrig.

Durch diese Reste sieht das Muster auf meinem Poncho anders aus, als auf dem Foto der Anleitung.

Bis hierhin hatte ich schon mehrere Strickfrustmomente: gerissene Wolle, ungenaue Anleitung, anderes Ergebnis, etc.. Das ist der Augenblick, wo ich das alles weglegte, um mir zu überlegen, ob ich das Ganze auch noch zusammennähen möchte. Weil, wenn ich eines im Leben wirklich doof finde, dann ist es das Zusammennähen von Strickstücken. Ich liebe Projekte, die mit wenig bis gar keine Naht auskommen (wie z.B. Socken).

Das war auch der Moment, als ich mir überlegt habe, dass es ja nicht nur mir sondern auch anderen so geht. Du freust dich auf ein wunderbares neues Stück und es wird aus den verschiedensten Gründen, nicht so, wie Du es gerne hättest. Da kann die Stricklust schnell zu Strickfrust werden.

Hier sind meine Vorschläge, wie ich damit umgehe.

  • Wenn ich früh merke, dass mir etwas nicht gefällt (Muster, Wolle u.a.), dann kann es auch sein, daß ich das Projekt abbreche, um nicht den Spaß am Hobby zu verliere

  • Die Anleitung sofort zu Beginn genau zu lesen, um Frustmomente während des aktiven Tuns zu vermeiden
  • Bei großen Strickstücken oder wenn du nicht die Originalwolle nutzt, auf jeden Fall eine Maschenprobe zu machen (das ist einer der wichtigsten Punkte, der zu dem meisten Strickfrust führen kann)

Jetzt bin ich total neugierig auf DEINE Strickfrustmomente. Es gibt bestimmt, Dinge, die dich in den Wahnsinn treiben. Dann schreibe sie mir doch.


CrazyCreative 27.03.2019, 09.20 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL