Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Werkstattartig

Kreise, wo immer diese sein sollen

Heute möchte ich dir mein neues Lieblingstool von CreativeID vorstellen: den Kreisschneider.




Du kannst mit dem Werkzeug, Kreise in Größe von 2,5 bis 15,0 cm (1,0 bis 6,0 inch) schneiden. Die Handhabung ist super einfach. Im Zubehör sind noch drei zusätzliche Schneideklingen.

Da dieses Gerät keine Begrenzung hat, kannst du es überall auf dem Papier aufsetzen und Kreise ausschneiden. Du musst nicht, wie bei Stanzen ein zusätzliches Gerät auspacken.




Bei dem Beispiel habe ich erst die Reportageseite auf 15 x 15cm geschnitten. Den Kreis habe ich bei 9,0 cm ausgeschnitten. Das bunte Papier aus dem Block "Reiseerlebnisse" habe auf 14,5 x 14,5cm geschnitten. Der Kreis ist auch 9,0cm groß.





Die Kreise für den Anhänger sind 9,0 und 8,5cm groß.


Die Blume ist auf Alkoholfarben mit StazOn gestempelt. Das ist aber ein anderes Thema.

Die Produkte sind direkt mit dem OnlineShop von CreativeID verlinkt. Wenn du etwas bestellst, dann freue ich mich, wenn du meinen Namen Sigrid Willebzw. meine CID ID C2523 angibst.

CrazyCreative 17.09.2022, 12.17 | (0/0) Kommentare | PL

Wo ich mal wieder Kind war

* Werbung unbeauftragt*

Ein Kindheitstraum wurde wahr: ich konnte meine kindliche Seite in Bällebädern, im Haribo-Goldbären-Raum und anderen Stationen ausleben.


Wo ich das machen konnte? Im „Supercandy Pop-Up Museum“ in Köln Ehrenfeld. Die Hauptzielgruppe dieser zeitlich begrenzten Ausstellung sind eigentlich Instagrammer, die DAS perfekte Influencer-Foto haben möchten. Das Konzept von Frank Karch (Geschäftsführer) ist für Deutschland neu, doch in den Staaten ist es schon erfolgreich erprobt. Dort gibt es z.B. ein Museum, in dem sich alle Rauminstallationen um das Thema „Eier“ drehen, es gibt auch eine Variante mit Eis. In Köln sind 20 begehbare Installationen auf 1.200 qm verteilt. Das Ganze soll an eine Kunstausstellung erinnern. Der Unterschied besteht darin, dass alles angefasst, verstellt bzw. betreten werden darf um dort der Selfie- bzw. Fotosucht zu frönen.



Als ich auf Instagram die Werbefotos gesehen habe, war mein erster Gedanke: da will ich hin. Ich wollte erleben, wie das so ist, wenn man auf der Jagd nach dem perfekten Foto ist. In meinem tiefsten Innern ging es aber nur darum: ich darf als Erwachsene endlich auch mal in ein Bällebad. Ich durfte wieder Kind sein und in den einzelnen Installationen spielen. Nebenbei sind noch ein paar coole Fotos entstanden. Meine Begleitung wurde irgendwann auch in den Bann dieses Museum gezogen.


In Köln dreht sich alles um Süßigkeiten. Deswegen ist auch einer der Sponsoren die Firma Haribo. Es gibt Stellen im Supercandy House, dort kann man kostenfrei der Bonbonsucht frönen. Im „Goldbären-Raum“ kann man sich mit dem kleinen Bären wunderbar in Szene setzen. Ich fand die Station mit den kleinen roten bzw. gelben Bärenvorhängen sehr genial.




Die nächste coole Aktion ist der „Fuji Instax-Raum“. Das ist der zweite große Sponsor des Pop-Up Museums. Es gibt mehrere Installationen, in der ich mich von einer Angestellten mit der Instax 9 fotografieren lassen konnte. Es wurden zwei Aufnahmen gemacht: eine durfte ich mitnehmen und eine verblieb im Museum. Ich habe mich für den rosa Teil mit dem Spruch entschieden. Er passt zu mir und ist eine wunderbare Erinnerung. Ich hatte meine Original Polaroid 600 mit dabei. Es gab in diesem Sommer eine pastellfarbene Sonderedition und somit konnte ich Bilder mit dem passenden Rahmen machen.





Der „Lakritz-Pool“ war für mich auch ein Highlight. Ich LIEBE Lakritz, so dass ich in dem 80 cm tiefen Pool mit 100.000 schwarzen Bällen einen Riesenspaß hatte. Die Schuhe aus und rein ins Vergnügen. Am Eingang wurde darauf hingewiesen, dass alles aus den Hosentaschen zu entfernen sei, da man im Bällchenbad verlorene Dinge so schnell nicht wiederfindet. Guter Rat!





Dies ist nur ein kleiner Teil der 20 Installationen, die zum Fotografieren einladen. Hier kommen noch ein paar Impressionen:







Noch bis zum 30.12.2018 kann man das Supercandy House in einer ehemaligen Druckerei in Köln-Ehrenfeld besuchen. Die Tickets gibt es nur online. Man kauft sich für eine bestimmte Einlasszeit ein Ticket und hat dann maximal zwei Stunden Zeit. Die reicht aber vollkommen aus, um alles zu nutzen. Es gibt Schminktische und Umkleidekabinen, um das volle Potential dieses Museums zu nutzen. Ach ja, um Urheberrechte muss sich keiner der Besucher Gedanken machen. Es gilt der Creative Commons Grundsatz: Alle, dort gemachten Fotos dürfen frei verwendet werden, auch zu kommerziellen Zwecken.

Mein Fazit: du willst mal etwas anderes erleben? Du möchtest deine kindliche Seite ausleben? Du liebst Pink auf deinen Bildern? Dann gehe dort hin und denke nicht darüber nach, was du machst. Halte es bildlich fest. Das können authentische oder auch gestellte Fotos werden. Auf jeden Fall eine super Erinnerung. Ob es für Influencer der richtige Platz ist? KEINE Ahnung…… Ich selber mag diese ganzen gestellten Fotos nicht. Sie entsprechen ja oft nicht der Realität. Das muss jede(r)für selbst entscheiden.

CrazyCreative 12.10.2018, 10.15 | (0/0) Kommentare | PL

Plastikmensch von Thomas Rees

* WERBUNG *


In Freiburg habe ich ein Kunstwerk von Thomas Rees entdeckt. Der Titel der Skulptur sagt eigentlich schon alles: „Plastikmensch“. Das ganze Konstrukt ist 3,5 Meter hoch und besteht aus Plastik und anderem Müll. Der Künstler möchte damit Aufmerksamkeit und ein Bewusstsein für den Umgang mit unseren Ressourcen und Müll wecken.


Das wurde alleine schon dadurch erreicht, dass diese Figur zurzeit in einem der schönsten Teile von Freiburg steht. Es handelt sich um das „Klein Venedig von Freiburg“. Das sind die kleinen Straßen, die sich zwischen dem Martins- und Schwabentor schlängeln. Es wird auch als Insel betitelt. In früheren Zeiten, war das die „Schneckenvorstadt“, wo Handwerker aller Sparten lebten und arbeiteten.



Da diese für ihre Arbeit auch das Wasser der Dreisam benötigten, musste die Gerber- und Fischerau angelegt werden. Hierbei handelt es sich um die breiten Wasserkanäle, die sich durch die Strassen der „Insel“ schlängeln. Diese beiden Auen sind über das ausgeklügelte Bächlesystem von Freiburg entstanden.



Zurzeit steht die Skulptur im Gewerbekanal (Gerberau). Passend zu der aktuellen Trockenheit, steht dort ein aussagekräftiges Sinnbild für unsere Vermüllung und zeigt, was der Klimawandel für Auswirkungen hat. Normalerweise steht die Figur mitten im Wasser, er Sockel ist dann nicht zu sehen.


Der „Plastikmensch“ wird noch an einigen markanten Punkten in Freiburg zu sehen sein. Einfach mal die Augen aufhalten.


CrazyCreative 19.09.2018, 07.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Bloggertreffen vom OZ Verlag

* WERBUNG *
Am Samstag, den 15. September 2018 hat der OZ Verlag Blogger zu dem

nach Freiburg eingeladen. Die Eventlocation war das Ballhaus Freiburg. Es ist eine sehr gute Örtlichkeit für Veranstaltungen: sehr funktional eingerichtet, so dass man als Mieter seine Vorstellungen ausleben kann.


Der Veranstalter des Bloggertreffens war der OZ Verlag aus Rheinfelden. Ich möchte gerne kurz etwas zu der erfolgreichen Geschichte des Verlags schreiben. Alles begann 1968 als das Druckunternehmen „OZ Druck GmbH“ gegründet wurde. Verlegerisch wurde man ab 1977 tätig. Es erschienen Zeitschriften im Handarbeits- und Foodbereich, wie z. B. „Die kleine Diana“ und die „Lena“. Beide Zeitschriften kenne ich noch aus den Achtzigern. Das war meine Teenagerzeit, als Handarbeiten, wie Stricken und Nähen einen Boom erlebt haben. In den letzten Jahren hat sich viel im Unternehmen getan und heute erscheinen 40 periodische erscheinende Zeitschriften plus 30 monatliche Sonderausgaben. Zusätzlich erscheinen noch 1.000 fremdsprachige Ausgabe in 14 Sprachen.


Am „Tag der Wolle“ haben 12 Firmen teilgenommen. Für mich waren einige (noch) unbekannte Firmen, wie z. B. „Novita“ aus Finnland, „Rosarios4“ aus Portugal oder „Knitting Fever“ aus Amerika, da. Viele der Firmen waren die üblichen Verdächtigen, die ich auch schon aus Geschäften oder Messen kenne: “Pony Needles“, „Prym“, „Opal“, Schöller und Stahl“, „Lang Yarns“ und „Dortex“. „Phildar“, „Katia“ und „Gründl“ sind Firmen, die ich schon mal gehört hatte oder mal ein Knäuel durch Zufall ergattert habe.

Es gab ein Wollebuffet. Dort haben die Firmen, die aktuelle Wolle aus der Herbst-/Winterkollektion gezeigt. Ich habe gleich zu Anfang Fotos gemacht, denn als das Buffet eröffnet war, ging es ratzfatz und die Wolle landete in den Händen der Blogger. Ich habe mir Wolle ausgesucht, die perfekt zu meinen kommenden Webprojekten passt, d.h. dickere und bunte Wolle war meins. Natürlich musste auch die Sockenwolle von „Novita“ und „Opal“ mit.












Ich zeige euch nun noch Impressionen vom „Tag der Wolle“.





Die einzelnen Wollqualitäten und Firmen werde ich in nächster Zeit in loser Reihenfolge hier genauer vorstellen. Vielleicht auch mit einem kleinen Projekt…….

CrazyCreative 18.09.2018, 15.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Individuelle Visitenkarten

* Werbung *


Ich nehme mit meinen selbstgemachten Visitenkarten für den „Tag der Wolle“ vom OZ-Verlag am kommenden Samstag in Freiburg am „Handmade on Tuesday“ und am „CreaDienstag“ teil.

 

Früher habe ich meine Karten drucken lassen. Dadurch kannst du bis zu einem gewissen Grad auch Individualität zeigen. Doch erstens ist die Zeit zu kurz und zweitens wollte ich die zwei Dinge zeigen, die mich und meine Arbeit in der Werkstatt ARTig repräsentieren. Ich liebe alles, was mit Wolle, Stoffen, Bändern usw. zu tun hat. Auf der anderen Seite arbeite ich aber auch gerne mit Papier, Stiften, Stempeln und Fotos. Am liebsten kombiniere ich diese beiden Bereiche. So kam mir die Idee zu meiner eigenen Visitenkarte.


Ich habe mal eine ganze Zeit lang kleine Blumen gestrickt. Das ist super um Wollreste zu verarbeiten. Diese lagen nun schon mehrere Monate in einer Schachtel im Schrank. Aber nun kommt ihr großer Auftritt. Die Blumen habe ich mit einem farblich passenden Knopf versehen. Die Anleitung dazu, wie du die Blume schnell nacharbeiten kannst, poste ich in einem anderen Beitrag.


Für die Blume und meinen Adressstempel habe ich dann mit „Framelits“ von Sizzix Rahmen ausgestanzt. Es sind Quadrate in zwei Größen, die eine Sticklinie haben. Es handelt sich hierbei um die „Stitched Shapes Framelits“, die bei Stampin Up erhältlich sind. Passend zu den Farben der Wollblumen habe ich dann Designerpapier plus Farbkarton herausgesucht.




Nach dem ich die Quadrate aus Farbkarton gestanzt hatte, habe ich auf das kleinere Stück die Wollblume genäht und auf das Größere meine Adresse gestempelt.


Nun habe ich beide Quadrate mit Hilfe der kleinen Abstandshalter (Mini Stampin Dimensionals) aufeinander geklebt.


FERTIG sind die individuellen Visitenkarten.

Nun schau dir noch die ganzen anderen wundervollen Objekte an, die du bei der „Handmade on Tuesday“ Linkparty und dem „CreaDienstag“ findest. Klicke einfach oben auf das entsprechende Logo.

Das verwendete Material (außer der Wolle) ist von Stampin Up. Du kannst es in meinem Online Shop oder direkt bei mir bestellen.

CrazyCreative 11.09.2018, 14.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Der Sachsenhof Pentrup

Enthält Werbung (unbeauftragt)


Ich möchte Dir ein Ausflugsziel in Greven-Pentrup (Nordrhein-Westfalen) vorstellen:


Der Sachsenhof Greven-Pentrup

Ich war mittlerweile schon zweimal dort, da ich das kleine Gelände sehr spannend finde. In der Werkstatt ARTig beschäftige ich mich ja auch mit Handwerk- bzw. Handarbeitstechniken. Gerade zum letzten Bereich erfährt man sehr viel: Wolle mit Pflanzen färben, Weben, Stricken, Nadelbinden u.a.


Aber mal von vorne: der Sachsenhof ist eine Rekonstruktion einer 1200 Jahre alten sächsischen Hofanlage mit den entsprechenden Bauten und Anbauversuchen von alten Pflanzen und Kräutern. Im Mittelpunkt der Hofanlage steht das Haupthaus. Es diente als Wohn- und Stallhaus. 


Weitere Gebäude sind das Grubenhaus, eine Scheune, eine Räucherstelle und ein Platz zur Erzeugung von Eisen.

Um die ganzen Anlagen in Aktion zu erleben, kann man auf Anfrage beim Heimatverein Greven Führungen buchen oder man besucht einen der Aktionstage.

Der Schatz und ich haben einen dieser Aktionstage besucht. Ich kannte die Anlage nun schon vom ersten Besuch und es war nun spannend, die diversen Stellen in Aktion zu sehen. Mich interessierte am meisten der Handarbeitsbereich: es gab die Möglichkeit mit einer Gabel zu stricken oder Bänder mit einer Flechtscheibe herzustellen. Spinnen mit der Handspindel konnte auch getestet werden.








Spannend fand ich auch die gefärbte Wolle. Die unbehandelte Wolle wurde nur mit Hilfe von Pflanzen gefärbt. Die Vielfalt der Farben ist beeindruckend.

Früher wurde im Grubenhaus Leinen gewebt. Dieses steht zur Hälfte in der Erde. Daher wurde die Leinenweberei in dieser Art von Haus gemacht, da dort die Luftfeuchtigkeit für diese Art von Stoff am besten war.



Ich liebe Fisch und an diesem Tag hatte ich die Möglichkeit geräucherten Fisch zu kosten. Der Räucherofen aus Lehm wurde an diesem Tag genutzt. Der Fisch wurde geräuchert um ihn zu konservieren. Andere Möglichkeiten waren Pökeln oder Salzen.




Die damalige Art der Eisenerzeugung wurde an diesem Tag auch gezeigt. Es war interessant, wie anstrengend und aufwendig es war. Vom Schmelzen bis zum Gießen des Eisengegenstands verging einige Zeit.




Wenn Du nun neugierig geworden bist, weitere Informationen gibt es beim

Heimatverein Greven
www.heimatverein-greven.de


CrazyCreative 14.08.2018, 08.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

2022
<<< Oktober >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
     0102
03040506070809
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31