Neues Leben für eine Chipsdose

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Schon seit Jahren werden in der kreativen Szene ATCs (Artist Trading Cards) getauscht. Die Größe dieser kleinen Kärtchen ist 6,4 x 8,9cm. Die kleinen Kunstwerke werden bemalt, beklebt oder bestempelt. Als Vorbild gelten die Trading Cards, die Kinder für ihre Spiele nutzen. Diese haben zum Teil einen großen Wert, da sie manchmal auch rar sind. Hier ist ein Beispiel für ein StempelATC:

 

Seit letztem Frühjahr gibt es ein neues Format, das in der Stempler- bzw. Kreativenszene getauscht wird: ein 2,5inch großer gestalteter Kreis: ATCoins. Die folgenden Coins habe ich geschenkt bekommen:

 

Um diese gut aufbewahren zu können, habe ich eine kleine Chipsdose umfunktioniert.

 

Als erstes habe ich einen Schutz aus Sockenwolle gestrickt. Es handelt sich hier um 60 Maschen im Kreuzanschlag aufgenommen und dann in Runden ein kleines Bündchen (3R – 1Mre, 1Mli). Danach einfach nur rechte Maschen und am Ende habe ich nochmal 4 Runden als Bündchen gestrickt.

 


Innen habe ich die Dose mit dem Designerpapier „Gartenglück“ von Stampin Up ausgeschlagen.

 

Auf dem Deckel habe ich ein eigenes Coin platziert. Der Hase, ist aus demselben Designerpapier (wie oben) gestanzt.

 

Als letztes habe ich mit dem Alphabet Stanzbrett von We´r memory makers, die Buchstaben A, T und C gestanzt. Mit doppelseitigem Kleber habe ich diese nun auf die Dose geklebt.

 


Nun haben die ATCoins ein sicheres Zuhause und eine kleine Chipsdose hat eine neue Bestimmung bekommen.


CrazyCreative 10.04.2019, 11.13| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Mixed Media | Tags: Recycling, DIY, Anleitung, DIYAnleitung, Upcycling, Chipsdose, stricken,

DIY Strickblume

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Ich habe für meine selbst gestalteten Visitenkarten Papier mit einer Strickblume kombiniert. Ich wurde nun schon öfter gefragt, wie hast du die Blume gestrickt. Bisher kenne ich nur gehäkelte Varianten. Hier kommt endlich die Anleitung dazu:

Du benötigst einen Wollrest mit passenden Nadeln. 60 Maschen mit dem Kreuzanschlag aufnehmen.

Nun wird eine Reihe rechte Maschen und eine Reihe linke Maschen gestrickt.

In der dritten Reihe wird nach jeder sechsten Masche, die linke Nadel plus der darauf liegenden Maschen einmal um sich selbst gedreht.

 


Danach eine Reihe linke Maschen drüber stricken.

*  In der nächsten Reihe werden je zwei Maschen rechts zusammengestrickt. Am Ende dieser Reihe liegen noch 30 Maschen auf der Nadel.

Eine Reihe linke Maschen stricken.

 

Ab dem * die Reihen weiter so stricken, bis nur noch 2 Maschen auf der Nadel sind. Diese zwei werden mit einem langen Faden abgenommen. Nun einfach beide Seiten, die sich zu einander neigen zusammennähen.

 


Ich freue mich darauf deine Werke zu sehen. Verpasse deinem Bild den Hashtag #siggisblume und ich sehe eine bunte Wollblumenwiese im Netz.

 

Wie deine Blume wird, hängt von der Wollqualität ab, die du nutzt. Die Maschenzahl bleibt immer gleich, egal wie dünn oder dick dein Wollfaden ist.

Viel Spass!!!!

 

CrazyCreative 09.04.2019, 18.42| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Anleitungen | Tags: DIY, Strickblume, Strickanleitung,

H + H in Köln - Teil 2

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Dieser Teil ist sehr Bilder lastig. Es geht mir weniger darum, welche Firma welches tolle neue Garn oder Utensil herausgebracht hat, sondern was kann alles mit Wolle, Stoff und anderen Materialien hergestellt werden. Es sind Dekostücke von

  • ggh Wolle
  • addi Nadeln,
  • Prym
  • Rhinetex,
  • Gütermann,
  • Schachenmayr,
  • Rowan,
  • MEZ Fabrics,
  • Gründl,
  • Pony Needles,
  • Madeira,
  • Union Knopf,
  • Katia,
  • Opal Wolle,
  • Scheepjes

und weiteren tollen Firmen zu sehen.

Lass Dich einfach inspirieren und wenn Fragen da sind, dann immer heraus damit!
































CrazyCreative 03.04.2019, 12.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Veranstaltungen | Tags: hhcologne, Workshops, kreativinherne, makramee, stricken, häkeln, handarbeiten,

H + H in Köln - Teil 1

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Nun ist die Messe zwei Tage vorbei und ich bin immer noch geflasht ..., von den Treffen, den Infos und den Ideen, die ich erlebt und gesehen habe. Ich gehe schon seit mehreren Jahren zu dieser Veranstaltung und normalerweise auch nur einen Tag. Doch dieses Jahr hat es sich ergeben, dass ich Freitag und Samstag hingegangen bin. So habe ich ausgenutzt, an mehreren Workshops im „my creative living room“ teilzunehmen. Es wird zwei Blogbeiträge geben: der erste ist über die Seminare, die ich besucht habe und der zweite zeigt meine Eindrücke von den Messeausstellern.



Der erste Workshop, den ich am Freitag besucht habe, hieß:

„Viva Espadrilles: Kreiere den Kult-Schuh“


Es ging um die Espadrillesrohlinge, die von der Firma Prym erhältlich sind. Bei der Markteinführung vor einiger Zeit, gab es einen Wettbewerb, wo diese Sohlen gestaltet werden sollten. Damals habe ich mir überlegt, dass ich die Idee witzig finde und irgendwann mal testen möchte. Gedacht und nun endlich getan. Die Seminarleiterin Petra Kaufmann hatte einige tolle Beispiele dabei. Sie hat auch ein Buch zu dem Thema veröffentlicht. In den anderthalb Stunden sollte eine Espadrille-Schlappe gestaltet werden.


Wir bekamen eine Tüte, in der alle Zutaten für ein Paar Schuhe drin waren. Frau Kaufmann hatte schon einige Vorarbeit geleistet, damit wir direkt mit dem Verzieren starten konnten. Als erstes musste allerdings per Hand das Band für den Spann angenäht werden. Das ist der Teil mit der Fleißarbeit: kleine Stiche, so fest und gut platziert, dass der Faden im Bast verschwindet. Kleiner Tipp: bevor man den Rohling bearbeitet, sollte die Sohle mit viel Dampf abgebügelt werden (Einstellung: Baumwolle). Die Faser legen sich dadurch besser.



Das Verzieren war ein richtiger Spaß, allerdings war die Zeit im Workshop zu kurz, so dass ich nun den Rest zu Hause machen werde, damit ich ein fertiges Paar habe. Wobei ich beide Schlappen unterschiedlich gestalten werde.


Der nächste Workshop stand unter dem Thema:

„The art of Handlettering & Watercolouring“

Die Dozentinnen waren die Damen, die hinter „mayandberry“ in Bonn stecken. Sie haben ein Atelier, in dem sie Kurse geben oder Junggesellinenabschiede feiern.

Als erstes haben wir mit den Wasserfarben von Ecoline ein Banner gestaltet. Durch kleine Tricks, waren super schnell zwei Banner gezeichnet, die dann mit Wasserfarbe ausgemalt wurden. Ich war begeistert, die Farben sind sehr einfach in der Handhabung. Nach den Vorübungen im Bereich Zeichnen und Wasserfarben, ging es an das Handlettering. Aufgrund der Kürze der Zeit, haben wir das „False Lettering“ genutzt. Bei dem werden die Buchstaben vorgeschrieben und später mit einer dickeren Linie an bestimmten Stellen versehen. Der Grundsatz dazu ist: dünne Linie, wenn ich aufsteigend schreibe und dick, wenn der Strich nach unten geführt wird.





Das Oberthema der Messe war „Colouring your business“ und gemäß dem Motto, sollten wir ein Schild gestalten. Zu 80% habe ich es fertigbekommen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell ein kleines effektives Schild zu fertigen ist. Das ist wohl nicht das letzte gestaltete Werk mit Handlettering und Watercolour. Ich habe Blut geleckt.


Zum Schluss habe ich noch den Workshop

„Ran an den Knoten: Makramee-Schmuck“

besucht. Der Kurs wurde von Daniela Johannsenova („Maschenkunst“) gestaltet. Neben den üblichen geknüpften Blumenampeln hat sie auch einen Schmuckanhänger und einen kleinen Wandbehang gezeigt. Jetzt war es ja schon später, nämlich 16 Uhr und meine Konzentration liess stark nach. Das war der Kurs, auf den ich am meisten gespannt war. Ich finde, die neuen Makrameegarne und deren Farben einfach sehr schön. Außerdem nahm ich an, wir würden einen kleinen Anhänger gestalten, doch wir haben „nur“ Knoten geübt und das war mir leider zu wenig. Aber dieser superkurze Einblick hat mir gezeigt, dass mir dieses Knotenknüpfen gefällt. Stay tuned!



Der erste Messetag war für mich super anstrengend, aber so kreativ. Also fiel ich todmüde, aber glücklich, in den Sitz des ICE.

Im zweiten Teil kommen Eindrücke von der Messe und ihren Ausstellern.

CrazyCreative 02.04.2019, 12.26| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Workshops | Tags: hhcologne, Workshops, kreativinherne, lettering, watercolour, makramee,

Stricklust oder Strickfrust!?!

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Das ist hier die Frage. Ich habe die letzten zwei Wochen immer mal wieder an einem Strickponcho gestrickt und das Ergebnis ist leider überhaupt nicht so geworden, wie es das Bild in der Anleitung versprochen hat.


Aber ich möchte gerne am Anfang beginnen: im September 2018 habe ich beim „Tag der Wolle“ vom OZ Verlag, zwei Knäuel Wolle inklusive Anleitung mitgenommen. Laut der Beschreibung sollten die beiden Bobbels für den Poncho reichen. Hätte ich mir an dem Abend schon mal die Anweisungen genauer angeschaut, wäre mir aufgefallen, dass die Wolle nicht reichen kann und dass die Strickschritte viel zu ungenau beschrieben sind.

Ich bin ja nun keine Anfängerin mehr, schließlich übe ich dieses Hobby nun schon seit der Pubertät aus. Diese ist nun auch schon ein paar Jährchen her. Also habe ich mir gedacht, das kriege ich schon hin.

Der Beginn war super und ging mir leicht von der Nadel. Schwierig wurde es dann, als ich mich dem Ende des ersten Knäuels näherte. Man soll ja so stricken, dass man mit Fadenende auch die letzte Masche abgekettet hat. Wer schon länger strickt, weiß, dass es richtig schwierig ist, genau den Punkt zu erwischen, wann man mit dem Abketten beginnen sollte. Es kam wie es kommen musste, ich verpasste diesen Punkt und kam überhaupt nicht hin. Somit durfte ich das erste Mal ribbeln. Gott sei Dank, war es eine Wolle, die einem das Ribbeln auch verzeiht. Beim zweiten Versuch blieb dann doch noch ein wenig Wolle übrig. Was ich jetzt nicht schlecht fand, so hätte ich noch etwas Material, um die beiden Ponchoteile zusammen zu nähen.

Frisch ans Werk und das zweite Teil gestrickt. Tja, das erste Problem war schon, das die Wolle zweimal gerissen ist und ich wieder neu ansetzen musste. Das bedeutet, bei einer genau eingeplanten Lauflänge, das auf einmal cm weg waren, die ja eigentlich zum Stricken gedacht waren. Nun wusste ich ja, wie lang das Strickstück ungefähr sein musste, um mit dem Abketten zu beginnen. Auch hier blieb ein wenig Wolle übrig.

Durch diese Reste sieht das Muster auf meinem Poncho anders aus, als auf dem Foto der Anleitung.

Bis hierhin hatte ich schon mehrere Strickfrustmomente: gerissene Wolle, ungenaue Anleitung, anderes Ergebnis, etc.. Das ist der Augenblick, wo ich das alles weglegte, um mir zu überlegen, ob ich das Ganze auch noch zusammennähen möchte. Weil, wenn ich eines im Leben wirklich doof finde, dann ist es das Zusammennähen von Strickstücken. Ich liebe Projekte, die mit wenig bis gar keine Naht auskommen (wie z.B. Socken).

Das war auch der Moment, als ich mir überlegt habe, dass es ja nicht nur mir sondern auch anderen so geht. Du freust dich auf ein wunderbares neues Stück und es wird aus den verschiedensten Gründen, nicht so, wie Du es gerne hättest. Da kann die Stricklust schnell zu Strickfrust werden.

Hier sind meine Vorschläge, wie ich damit umgehe.

  • Wenn ich früh merke, dass mir etwas nicht gefällt (Muster, Wolle u.a.), dann kann es auch sein, daß ich das Projekt abbreche, um nicht den Spaß am Hobby zu verliere

  • Die Anleitung sofort zu Beginn genau zu lesen, um Frustmomente während des aktiven Tuns zu vermeiden
  • Bei großen Strickstücken oder wenn du nicht die Originalwolle nutzt, auf jeden Fall eine Maschenprobe zu machen (das ist einer der wichtigsten Punkte, der zu dem meisten Strickfrust führen kann)

Jetzt bin ich total neugierig auf DEINE Strickfrustmomente. Es gibt bestimmt, Dinge, die dich in den Wahnsinn treiben. Dann schreibe sie mir doch.


CrazyCreative 27.03.2019, 09.20| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Handarbeiten | Tags: Katia Wolle, Stricken, Handarbeit, DIY, Frust,

Eine neue Liebe beginnt

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Als die Lego Serie "Brickheadz" auf den Markt kam, hat sie mir nicht gefallen: zu kantig, zu abstrakt...... Einfach doof. Dann lief ich aber dieser kleinen Biene über den Weg und dachte mir, ich gebe der Serie doch mal eine Chance.


Jetzt ist dieses kleine Insekt ein Teil meiner Frühjahrsdeko. Dazu habe ich eine kleine quadratische Mandarinenkiste mit einem Papier beziogen, das mal in der Zeitschrift "Flow" begefügt war. Ich hab das Papier nur festgetackert, weil es so etwas lockerer aussieht und ich es wieder besser entfernen kann, wenn es mir nicht mehr gefällt. So kann ich die Kiste öfter nutzen. Zum Tackern nutze ich gerne den Elektrischen von Vorwerk aus dem Twercs Koffer. Klein und handlich, einfach in der Handhabung.


Damit die Innenfläche der Kiste genauso hoch ist wie die Aussenwände, habe ich Schaumstoff zugeschnitten und reingelegt. 


Als Wiese habe ich mir im Baumarkt ein Stück Kunstrasen gekauft. Ich habe ihn so zugeschnitten, das er genau in die Mitte auf den Schaumstoff passt.


Als weitere Deko kommt eine elektrische Kerze in Form eines Baumstamms und künstliche Sonnenblumen hinzu.


UND FERTIG ist eine kleine aber feine Deko zum Valentinstag oder zum Frühling.

CrazyCreative 05.02.2019, 11.07| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Upcycling | Tags: Flow, Recycling, Lego, Brick Headz, DIY, Deko, Valentinestag, Vorwerk, Werkzeugkoffer, Twercs,

Allerlei Bastelei

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Ich mache heute beim Adventskränzchen mit. Das Thema ist heute „Allerlei Bastelei“. Ich hatte erst überlegt eine weihnachtliche Bastelei zu posten, doch ich habe mich dagegen entschieden. Ich möchte Dir heute eine Anleitung für ein Geschenk posten, das Du jederzeit verschenken kannst.


Es handelt sich um einen „Glücksammler“. Dieser besteht aus drei bis vier Briefumschlägen, die aneinandergeklebt werden. Dieses kleine Album dient dazu Glücksmomente bzw. Erinnerungen zu sammeln. Das können Fotos, Eintrittskarten, liebe Worte von anderen Menschen, Ansichtskarten oder andere wichtige Kleinigkeiten sein. Wenn es dann Zeiten gibt, in denen die Welt einfach nur mal wieder blöd ist, nimmst Du das Album und holst dir diese tollen Momente wieder ins Gedächtnis. Dieses Kleinod hat auch eine schöne Größe: es ist nicht zu groß bzw. zu klein. Der Beschenkte kann es in der Handtasche mitnehmen und jederzeit nutzen, um wieder Kraft zu tanken. Also – warum nicht ein bisschen Glück verschenken?

So geht es:
Du nimmst drei bis vier Briefumschläge und klebst diese mit etwas Abstand aneinander. Dabei bitte beachten, dass die Umschläge nicht zu nah zusammengeklebt werden. Es muss alles gut zu schließen sein.


Ich habe in die Umschläge noch passende Karten für Notizen gepackt. Das ist allerdings Geschmackssache. Die weitere Gestaltung des Albums sollte frei bleiben. So kann der Beschenkte es für ein spezielles Thema oder für verschiedene glückliche Momente nutzen.


Das Ganze wird mit einem kleinen Magneten verschlossen.


Um das Ganze habe ich ein Papierband gewerkelt.





Das Material ist von Stampin Up und der "Feinen Billeterie". Bei Fragen einfach bei mir melden. Viel Spass beim Nachwerkeln.

Weitere Basteleien findest du bei den anderen Teilnehmern:

10.12.2018, 14.38| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Scrapbooking | Tags: scrappen, scrapbooking, stampin Up, werkstatt artig, kreativkurse, kreativinherne, kreativinnrw,